Wie wird ein Energieausweis erstellt?

Um die Energieeffizienz eines Gebäudes zu bewerten und Informationen über den Verbrauch zu liefern, wird ein Energieausweis ausgestellt. Dieses Dokument gibt Aufschluss über den Energieverbrauch und Einsparpotenziale sowie Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz. Es dient als Entscheidungsgrundlage für potenzielle Käufer oder Mieter und fördert die Transparenz auf dem Immobilienmarkt.

Ein Energieausweis kann auf zwei Arten erstellt werden, entweder auf Basis des tatsächlichen Energieverbrauchs oder von Normwerten. Die Methodik hängt von Faktoren wie Alter, Heizungsart und Anzahl der Bewohner ab.

Zur Erstellung des Energieausweises ist ein Energieberater oder eine spezialisierte Firma verantwortlich. Diese führt eine Vor-Ort-Begehung durch und sammelt Daten wie Baujahr, Heizungsart, Dämmung, Fenster, Türen und Verbrauch von Strom, Gas, Öl oder Fernwärme. Anhand dieser Daten wird der Energieverbrauch berechnet und eine Energieeffizienzklasse zugewiesen.

Es gibt zwei Arten von Energieausweisen, den Bedarfsausweis und den Verbrauchsausweis. Der Bedarfsausweis gibt Informationen über den theoretischen Energiebedarf und berücksichtigt dabei Faktoren wie Bauweise, Dämmung und Heizungstechnik. In Deutschland gilt die Verpflichtung zur Erstellung eines Energieausweises, sobald ein Gebäude neu errichtet, verkauft oder vermietet wird. Für ältere Gebäude besteht bis zum Jahr 2025 eine schrittweise Nachrüstungspflicht bei Verkauf oder Vermietung. Die Regelungen zur Erstellung eines Energieausweises können in anderen Ländern abweichend gehandhabt werden.

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